20. November 2017 | 4:51
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SPD_Gabriel_Buerger_Beschimpfung

Über die Kunst Wähler zu beleidigen

Unsere Volkszertreter überbieten sich in der Vorbereitung der Bundestagswahlen wieder einmal in der Kunst ihre Wähler zu beleidigen. In schöner Regelmäßigkeit werden wir als Pack, Ratten oder Mischpoke beschimpft und von aller höchster Stelle sogar generell zum Problem erklärt.

Es war einmal, ja ja ich weiß so fangen nur Märchen an…! Also, es war einmal eine Zeit, da waren Politiker Volksvertreter, es waren Menschen aus dem Volk wie du und ich. Helmut Schmidt (verstorben 2015) hat über seinen Tod hinaus Beliebtheitswerte, von denen die heutigen Politiker nur träumen können. Und niemals, nicht ein einziges Mal ist Helmut Schmidt auf die Idee gekommen seine Wähler zu beleidigen oder zu beschimpfen.

Heute nennen deutsche Politiker ihre Wähler wahlweise „Pack“, so wie Politikdarsteller und derzeitiger Vizekanzler Sigmar Gabriel. Sie bezeichnet sie als „Ratten“, so wie Sachsens CDU Innenminister Markus Ulbig oder wie Grünen Chef Cem Özdemir der Goebbels Wortschatz verwendet indem er Demonstranten verächtlich als ‚Mischpoke‘ beschimpft. Für dieses Wort entschied sich nachweislich damals Joseph Goebbels, der nach dem Aufruf zum Boykott jüdischer Geschäfte begeistert in seinem Tagebuch schrieb: (Zitat) „Ich diktiere einen scharfen Aufsatz gegen die Greulhetze der Juden. Schon seine Ankündigung lässt die ganze Mischpoke zusammenknicken.“ (Zitat Ende). Auch bei den kleinen Politikern am Rande der Macht zeigen diese Vorbildhandlungen Ergebnisse. So bezeichnete Stephan Bauer, einer der drei Stadträte der Grünen in Passau, Kritiker seiner Politik im Internet in einem Facebook Beitrag: (Zitat) „Also Ihr Kack-Rechtspopulisten und Nazi-Arschlöcher: Schnauze halten!“ (Zitat Ende). Wer wählt sowas?

Es läuft also ein Wettbewerb der Politiker in der Kunst wer das Volk am übelsten beleidigen kann und trotzdem gewählt wird. Vielleicht gewinnen ja nicht Gabriel, Ulbig oder Özdemir, sondern sogar „BundesZensurMinister“ Heiko Maas. Er nennt ja jene die es sich wagen zu demonstrieren, ungeniert eine „Schande für Deutschland“. Aber Nordrhein Westphalens Innenminister Ralf Jäger SPD setzt noch einen drauf und verunglimpft unzufriedene Bürger als „Nazis in Nadelstreifen“. Diese Beispiele zeigen nichts als die tiefe Verachtung der Politiker bis hinunter zum Lokalpolitiker für ihre Wähler da draußen. Es zeigt aber auch dass die meisten Politiker den Bezug zur Realität bereits komplett verloren haben.

Während Millionen Menschen da draußen vor lauter Sorge nicht wissen wie sie ständig steigende Mieten und Lebensmittelpreise verkraften sollen, fordern sie uns dazu auf den Gürtel enger zu schnallen und erhöhen sich selbst stillschweigend ihre eigenen Diäten und Nebeneinkommen. Diese Diätenerhöhung erfolgt seit 2016 sogar ohne lästige Abstimmung automatisch. Wozu braucht es bei diesem Thema Debatten und Abstimmung?

Während Staatsbankrotte in der EU nur noch durch pausenloses Geld drucken hinausgezögert werden können, es werden zurzeit (2017) jeden Monat 60 Milliarden Euro erzeugt, strömen auf Einladung der Politiker, Millionen Armutsflüchtlinge ins Land. In 2016 waren es, laut Statistischen Bundesamt (also schon die beschönigten Zahlen), bereits 18,6 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland. Das ist nun bereits fast ein Viertel aller Einwohner.

Während die Bürger die Nase voll haben von den Toten der Auslandseinsätze, setzen sich Politiker und die ihnen ergebene Medienvertreter den Stahlhelm auf und sekundieren Amerikaner munter bei der Planung neuer Kriegseinsätze an der russischen Grenze. Die grünen Pazifisten, ja, die die damals aus der NATO austreten wollten, haben die deutschen Soldaten weiter geschickt als ihre Väter je gekommen sind! Die Grünen, diese Ex-Revoluzzer, die ihre Ideale eingetauscht haben gegen Dienstfahrzeug und Pensionsanspruch. Lieber Gott an welchem Tage hast du eigentlich die Grünen erschaffen? War das Absicht oder Sekundenschlaf?

Im Juni 2016 meldete sich der damalige Bundespräsident Gauck zu Wort. Gauck sagt in einem Gespräch mit der ARD: (Zitat) „Die Eliten sind gar nicht das Problem, die Bevölkerungen sind im Moment das Problem!“ (Zitat Ende).

Hier muss ich einfach mal zitieren: „Was für eine Aussage für ein Staatsoberhaupt! Dieser Satz symbolisiert alles, was im Moment falsch läuft in Deutschland und in der EU. Die Politiker dienen dem Land und dem Volk nicht mehr, nein, sie sehen das Volk als Problem an – die Bürger als Kleinkinder, die einfach nicht verstehen wollen, wieviel Gutes ihnen diese EU bringt, die sich den Errungenschaften nicht bewusst sind…“ Wer sich jetzt über diese adäquate Antwort wundert ist ganz schön rechts, denn sie kam von der bösen, bösen AfD Chefin Frauke Petry, die aber scheinbar im Gegensatz zu den anderen Politikern mal im Grundgesetz gelesenen hat.

Denn im Artikel 20 des Grundgesetzes wird festgelegt, dass alle Staatsgewalt vom Volke ausgeht. Die Aussage, dass das Volk nicht so denkt und springt wie es die „Eliten“ und die ihr hörige Politik von ihm fordern, hat mit dem Grundgesetz nicht mehr viel gemein. Hier zeigt sich sehr deutlich wie eine Befehlsausgabe der „Eliten“ an ihre Befehlsempfänger, die Politikdarsteller, die ausgewählt wurden Ihre Rolle als Politiker zu spielen, erfolgt. Die Politiker funktionieren parteiübergreifend auf Zuruf und Befehl, sie spielen Ihre Rolle mal besser mal schlechter. Wenn sie zu schlecht spielen werden sie abgewählt und durch neue Schauspieler ersetzt.

Von diesen Politikdarstellern und Volkserziehern in den Reihen von Politik, wie Gauck, Sigmar Gabriel, Özdemir aber auch in der Lokalpolitik wie z.B. in Berlin ein kleiner zugezogener Staatssekretär namens Kirchner der die Berliner Autofahrer umerziehen will, aber auch von den Medien wie dem gleichgeschalteten Fernsehen und auch Staatszeitungen wie Bild und Co., haben allerdings immer mehr Bürger die Nase voll.

Ich danke im Besonderen Udo Ulfkotte dessen Beitrag bei „Kopp Online“ (ja das ist der Verlag der laut Wikipedia „für sein esoterisches und verschwörungstheoretisches Angebot bekannt ist“), mich zu diesem Text inspiriert hat.